Funda Öcal · Heilpraktikerin für Psychotherapie · Systemischer Coach · Mentaltrainerin
Ich weiß, wovon du sprichst. Und ich weiß, wovon ich spreche.
Ich bin Funda Öcal, Heilpraktikerin für Psychotherapie, systemischer Coach, Mentaltrainerin und spezialisiert auf ADHS im Erwachsenenalter.
ADHS kenne ich aus meiner fachlichen Arbeit und aus eigener Erfahrung. Diese beiden Perspektiven prägen meine Haltung und die Art, wie ich Menschen begleite.
Mein Weg, meine Qualifikation und meine Arbeitsweise
Mein eigener Weg mit ADHS
Meine ADHS Diagnose erhielt ich erst im Erwachsenenalter.
Damit bekamen viele Erfahrungen, Schwierigkeiten und vermeintliche Widersprüche meines Lebens einen Zusammenhang. Dinge, die ich lange als persönliches Versagen oder mangelnde Konsequenz bewertet hatte, ließen sich plötzlich anders einordnen.
Die Diagnose war eine wichtige Erklärung. Sie hat jedoch nicht automatisch alles verändert. Auch ich musste lernen, meine eigenen Muster besser zu verstehen und einen Umgang mit ADHS zu entwickeln, der zu mir und meinem Leben passt.
Ich weiß, wie viel Wissen Menschen über sich selbst haben können und wie schwer es trotzdem sein kann, dieses Wissen im Alltag umzusetzen. Ich kenne die Erleichterung, endlich eine Erklärung zu finden. Und ich kenne die Fragen, die danach häufig erst beginnen.
Meine eigene Betroffenheit ersetzt keine fachliche Qualifikation. Sie ergänzt sie um eine Perspektive, die sich nicht ausschließlich aus Fachbüchern und Ausbildungen gewinnen lässt.
Was mich fachlich qualifiziert
Seit 2009 arbeite ich als Mentaltrainerin. Im weiteren Verlauf kamen meine Ausbildung im systemischen Coaching sowie die Qualifikation als Heilpraktikerin für Psychotherapie hinzu.
Mein beruflicher Schwerpunkt liegt heute auf ADHS im Erwachsenenalter.
Die Grundlage meiner Arbeit bilden fundiertes Wissen über ADHS, psychotherapeutische Kompetenz, systemisches Coaching und langjährige Erfahrung in der Begleitung von Menschen in Veränderungsprozessen.
Dabei ist mir wichtig, ADHS nicht isoliert zu betrachten. Menschen bringen ihre persönliche Geschichte, ihre Beziehungen, ihre Erfahrungen, ihre Fähigkeiten und ihre aktuellen Lebensbedingungen mit.
Nicht jede Schwierigkeit ist ausschließlich durch ADHS zu erklären. Gleichzeitig wird der Einfluss von ADHS noch immer häufig unterschätzt oder falsch eingeordnet.
Beides differenziert betrachten zu können, gehört für mich zu einer professionellen Begleitung.
Wie ich arbeite
Meine Arbeit verbindet systemisches Coaching, Mentaltraining und psychotherapeutische Begleitung.
Ich arbeite ressourcenorientiert, werteorientiert und traumasensibel. Welche Perspektiven in die Begleitung einfließen, richtet sich nach dem jeweiligen Anliegen und der persönlichen Situation.
Viele meiner Klientinnen und Klienten haben bereits sehr viel über ADHS gelesen. Sie kennen Methoden, haben Apps getestet, Planer gekauft, Routinen begonnen und zahlreiche Empfehlungen ausprobiert.
Meist fehlt es nicht an Wissen.
Es fehlt an einer passenden Einordnung und an Lösungen, die die eigene Persönlichkeit und die tatsächlichen Bedingungen des Alltags berücksichtigen.
In meiner Arbeit geht es deshalb nicht darum, einen Menschen möglichst gut an bestehende Erwartungen anzupassen. Es geht darum, genauer zu verstehen, was hinter wiederkehrenden Schwierigkeiten steckt und was es braucht, damit Veränderung wirklich möglich wird.
Was Klientinnen und Klienten an meiner Arbeit schätzen
Viele berichten mir, dass sie sich schnell verstanden fühlen.
Sie schätzen, dass sie ihr Erleben nicht ausführlich erklären oder rechtfertigen müssen. Gleichzeitig erleben sie meine fachliche Einordnung und meine direkte Art als hilfreich.
Ich kenne viele Situationen aus eigener Erfahrung. Dennoch setze ich meine Erfahrungen nicht mit denen anderer Menschen gleich.
Jeder Mensch erlebt ADHS anders. Deshalb ist mir eine individuelle Begleitung wichtig, bei der nicht vorschnell bewertet oder eine fertige Lösung vorgegeben wird.
Was ich mir für meine Klientinnen und Klienten wünsche
Ich wünsche mir, dass Menschen mit ADHS sich selbst besser verstehen lernen.
Dass sie erkennen, warum bestimmte Dinge immer wieder schwierig werden, und aufhören, jede dieser Schwierigkeiten als persönliches Versagen zu bewerten.
Ich wünsche mir, dass sie einen realistischen und respektvollen Umgang mit sich selbst entwickeln. Dass sie ihre Bedürfnisse ernst nehmen, ihre Grenzen früher erkennen und ihre Fähigkeiten verlässlicher nutzen können.
Dabei geht es nicht darum, Schwierigkeiten schönzureden oder jede Verantwortung mit ADHS zu erklären. Es geht darum, Verantwortung übernehmen zu können, ohne sich dabei ständig selbst abzuwerten.
Ich möchte Menschen darin unterstützen, Lösungen zu entwickeln, die nicht nur auf dem Papier funktionieren. Lösungen, die zu ihrer Persönlichkeit, ihrem Alltag und ihrem Leben passen.
Und ich wünsche mir, dass sie nicht das Gefühl haben, erst ein anderer Mensch werden zu müssen, bevor ihr Leben leichter werden darf.
Vielleicht passen wir zusammen
Eine gute Begleitung braucht neben Fachwissen auch Vertrauen und eine persönliche Passung. Im kostenfreien Erstgespräch kannst du mir dein Anliegen schildern, Fragen stellen und einen ersten Eindruck davon bekommen, ob meine Arbeitsweise zu dir passt.